Termine: Forschungspapiere:
  • The contested concept of growth imperatives (pdf)
  • Wachstumszwang – eine Übersicht (pdf)... mehr
Medien und Rezeption

Rezeption

Gerhard Schick
»Den Autoren ist ein extrem hilfreiches Buch gelungen, das die ökologische Wachstums­frage und die Ungerechtigkeit und Instabilität der heutigen Markt­wirtschaft sinnstiftend zusammenbringt. Sie decken die Quellen leistungsloser Einkommen auf und halten den Wirtschafts­liberalen einen Spiegel vor, wie weit sie sich von ihrem eigenen Anspruch von Leistungs­gerechtigkeit entfernt haben.«
Gerhard Schick, Ex-MdB und Vorsitzender der Bürgerbewegung Finanzwende
Michael Derrer
»Die Autoren nehmen die liberale Markt­wirtschaft beim Wort und setzen die Notwendigkeit der Entsprechung von Geben und Nehmen ins Zentrum ihrer Analyse. Die neoklassische Ökonomik als „soziale Utopie“ zu nutzen ist eine bestechende Idee. Die Losung „Markt­wirtschaft anstatt Kapita­lismus“ kann als politische Leitschnur für eine gemeinwohl­orientierte Politik im 21. Jahrhundert dienen.«
Michael Derrer, Unternehmer und Wirtschaftsdozent an der Hochschule Luzern
Ute Scheub
»die Autoren [machen] wichtige Vorschläge, denen man eine sofortige Realisierung wünscht«
Buchbesprechung von Ute Scheub in OYA 52/2019
(Bild von Heinrich-Böll-Stiftung, CC-BY-SA 2.0)
ein kompaktes Buch, »das für Ökonomen mit kritischem Anspruch Pflichtlektüre sein dürfte, und für alle anderen verständlich bleibt.«
Buchbesprechung von Daniel Fuhrhop, Autor von »Verbietet das Bauen«
Boris Palmer
»Die Thesen des Buchs halte ich für sehr überzeugend. Insbesondere die explodierenden Bodenpreise und Wohnungsmieten stellen das größte soziale Problem unserer Zeit dar. Die Marktwirtschaft zu reparieren und diese Entwicklung zu stoppen verlangt entschiedenes Handeln und eine Rückkehr zu den Prinzipien des Grundgesetzes.«
Boris Palmer, Bündnis 90/Die Grünen, Oberbürgermeister von Tübingen
»Es ist [den Autoren] hoch anzurechnen, dass sie einige strukturelle Reformen vorschlagen und sich nicht im oft üblichen Aufzählen aller möglichen kleindimensionierten Reförmchen verlieren. Sie zielen mutig aufs große Ganze.« [...] »Die Aufgabe zivilgesellschaftlicher Akteure und kritischer Wissenschaftler ist es, ungeschminkt die Wahrheit zu sagen und über die nötige radikale Transformation nachzudenken und dafür einzutreten. Das besprochene Buch regt auf jeden Fall dazu an, sich näher auf diese schwierige Aufgabe einzulassen.«
Buchbesprechung von Prof. Dr. Helge Peukert, Universität Siegen und Referent der Initiative Ökosozialismus
»Man nehme eine Box namens „Marktwirtschaft“ und öffne sie. Ihren Inhalt setze man neu und richtig (!) wieder zusammen. Entstehen soll so eine Wirtschaft, die gerecht und ökologisch ist. Für die Autoren kein Trost im Jenseits, sondern machbar. Ein Buch wider den real-existierenden Kapitalismus. Konstruktiv. Kompetent.«
Glaube und Leben, Ausgabe Nr. 7, 17. Februar 2019.
»Da wollen die beiden Abhilfe verschaffen, indem sie die soziale Marktwirtschaft als Utopie beschreiben, deren Potenziale noch nicht voll entfaltet sind. Ihre Analysen sowie ihre Schlussfolgerungen sind sehr interessant und für eine breite Leserschaft leicht zugänglich. Allen, die verstehen wollen, woran unsere Wirtschaft krankt und was wir dagegen tun können, sei dieses Buch empfohlen.«
Andreas Feldmann, Luxemburger Wort, 11. Mai 2019, S. 32.
»Es wäre also dringend, über einen anderen Rechtsrahmen unseres Wirtschaftens in Deutschland wie in Europa nachzudenken: Es braucht systematische Korrekturen, um den Triebfedern für den Naturverbrauch die Dynamik zu nehmen. Konkret und umsetzbar sind die Vorschläge die im Buch „Marktwirtschaft reparieren“ gemacht werden: Ressourcenpolitik, Bodenwertsteuer, Begrenzung ökonomischer Macht und staatliche Geldschöpfung.«
Michael Olbrich-Majer, Demeter-Blog.